Leistung 03 / Projektgeschäft

Schweißautomatisierung

Wir bringen Automatisierung in den Mittelstand, von der ersten Beratung bis zur laufenden Zelle. Weil wir selbst von Hand schweißen, wissen wir genau, worauf es bei einer guten automatisierten Naht ankommt.

Schweißroboter in einer abgesicherten Serienproduktion mit identischen Stahlbaugruppen
Was Sie bekommen

Automatisierung, die sich rechnet, nicht die nur beeindruckt

Wir automatisieren dort, wo es sich lohnt, und begleiten Sie von der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bis zur eingefahrenen Serie.

  • Beratung und Konzeption (Cobots, Roboterzellen)
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vor der Investition
  • Inbetriebnahme vor Ort
  • Programmierung der Anlage
  • Schulung Ihrer Mitarbeiter
CobotsRoboterzellenBeratungProgrammierungSchulung

Warum MÜBO

Consulting trifft Handwerk

Die meisten Betriebe können entweder fertigen oder beraten. Wir verbinden beides, mit über 20 Jahren Erfahrung je Inhaber und einem Fertigungsleiter-Hintergrund für Qualität und Abläufe.

Für den Mittelstand gedacht

Lösungen in einer Größe, die zu Ihrem Betrieb passt, ohne Überdimensionierung.

Erst rechnen, dann bauen

Wir prüfen die Wirtschaftlichkeit ehrlich, bevor investiert wird. Nicht jede Naht muss automatisiert sein.

Aus der Praxis

Weil wir selbst schweißen, kennen wir die Fallstricke einer automatisierten Naht aus erster Hand.

Schulung inklusive

Ihre Mitarbeiter werden an der Anlage geschult, damit die Zelle im Alltag wirklich läuft.

Welche Schweißaufgaben lassen sich sinnvoll automatisieren?

Nicht die höchste Stückzahl allein entscheidet. Wirtschaftlich wird Automatisierung, wenn Bauteil, Vorrichtung, Nahtzeit und Varianten zusammenpassen.

Gute Voraussetzungen

Wiederholteile mit stabiler Geometrie

Bauteile kommen maßhaltig und in reproduzierbarer Position in die Vorrichtung.

Ausreichender Schweißanteil

Nahtlänge, Nahtanzahl oder Auslastung bieten genügend Potenzial gegenüber Rüsten und Programmieren.

Gut zugängliche Nähte

Brenner, Draht und Schutzgas erreichen die Fügezone ohne kritische Kollisions- oder Abschattungsbereiche.

Planbare Variantenfamilien

Ähnliche Bauteile lassen sich mit überschaubarem Vorrichtungs- und Programmwechsel abbilden.

Konstante Qualitätsanforderungen

Wiederholgenauigkeit und dokumentierbare Prozessparameter bringen einen konkreten Nutzen.

Mögliche Grenzen

Viele Einzelstücke

Bei Losgröße 1 kann der Programmier- und Rüstaufwand den Zeitvorteil vollständig aufzehren.

Schwankende Bauteilqualität

Unterschiedliche Spalte, Verzug oder ungenaue Vorprozesse erfordern bessere Vorrichtungen oder zusätzliche Sensorik.

Schlecht zugängliche Geometrien

Tiefe Innenlagen, wechselnde Brennerwinkel und Kollisionsräume können manuelles Schweißen sinnvoller machen.

Fehlende interne Zuständigkeit

Ohne Mitarbeitende für Rüsten, Programmkorrektur und Prozesskontrolle bleibt die Anlage abhängig von externer Unterstützung.

Vor einer Investition prüfen wir nicht nur die Naht. Auch Bauteilzuführung, Vorrichtung, Sicherheit, Absaugung, Bedienung und Qualitätskontrolle gehören zum Gesamtkonzept.

Welche Daten eine belastbare Vorprüfung ermöglichen

Die Wirtschaftlichkeit lässt sich nur mit realen Bauteilen und Abläufen beurteilen. Prospektwerte ersetzen keine Prozessaufnahme.

Ihre Daten zur heutigen Fertigung

Bauteile und Zeichnungen

Repräsentative Teilefamilien, Werkstoffe, Schweißnähte, Toleranzen und verfügbare CAD-Daten.

Mengen und Varianten

Jahresmenge, Losgrößen, Abrufrhythmus, Variantenanzahl und Häufigkeit der Umrüstung.

Ist-Zeiten

Heutige Rüst-, Heft-, Schweiß-, Wende- und Nacharbeitszeiten je Bauteil.

Qualität und Nacharbeit

Prüfkriterien, typische Fehlerbilder, Ausschuss, Schleifaufwand und Dokumentationsbedarf.

Umgebung und Schnittstellen

Verfügbarer Platz, Materialfluss, Absaugung, Medien, Sicherheitsanforderungen und vorhandene Anlagen.

Was zur Gesamtinvestition gehört

Robotik und Schweißtechnik

Cobot oder Industrieroboter, Stromquelle, Brenner, Drahtvorschub und notwendige Steuerung.

Vorrichtung und Positionierung

Spannmittel, Drehtisch oder Positionierer bestimmen Zugänglichkeit, Taktzeit und Wiederholgenauigkeit.

Sicherheit und Absaugung

Risikobeurteilung, Schutzkonzept, Lichtbogenabschirmung und Schweißraucherfassung sind Teil der Lösung.

Integration und Anlauf

Programmierung, Schnittstellen, Erprobung, Optimierung und Produktionsbegleitung bis zum stabilen Prozess.

Betrieb und Qualifikation

Schulung, Verschleißteile, Wartung, Programmänderungen und interne Betreuung gehören in die Folgekosten.

Häufige Fragen vor der Investition

Orientierung zu Systemwahl, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Betrieb der Anlage.

Ausführliche Einordnung von Cobot, Roboterzelle, Amortisation und Grenzen. Wann lohnt sich Automatisierung?
Cobot oder klassische Roboterzelle: Was passt besser?

Cobots bieten oft einen flexibleren Einstieg für kleinere und wechselnde Lose. Klassische Roboterzellen spielen ihre Stärken bei hoher Auslastung, kurzen Taktzeiten, größeren Arbeitsräumen und konsequenter Automatisierung aus. Die Entscheidung folgt dem Teilespektrum und dem Zielprozess.

Lohnt sich Automatisierung auch bei kleinen Serien?

Ja, wenn Bauteilfamilien ähnlich sind, Vorrichtungen schnell gewechselt werden können und Programmierung sowie Rüsten in einem sinnvollen Verhältnis zur Schweißzeit stehen. Häufige Einzelstücke mit großer Streuung bleiben eher manuell.

Wie wird die Amortisation berechnet?

Verglichen werden Gesamtinvestition und laufende Kosten mit realen Einsparungen aus Fertigungszeit, Auslastung, Nacharbeit, Ausschuss und Personaleinsatz. Eine pauschale Amortisationszeit ohne Ihre Ist-Daten wäre nicht belastbar.

Kann vorhandene Schweißtechnik weiterverwendet werden?

Das hängt von Schnittstellen, Prozessfähigkeit, Kommunikationsmöglichkeiten und Zustand der vorhandenen Technik ab. Eine Weiterverwendung kann sinnvoll sein, muss aber vor der Konzeptentscheidung technisch geprüft werden.

Kann ein Schweißcobot ohne Schutzmaßnahmen betrieben werden?

Nicht pauschal. Auch bei kollaborativer Robotik müssen Lichtbogen, UV-Strahlung, Schweißrauch, heiße Oberflächen, Quetschstellen und das konkrete Werkzeug in einer Risikobeurteilung berücksichtigt werden. Das Schutzkonzept ergibt sich aus der Gesamtanwendung.

Wer programmiert und betreut die Anlage später?

Wir programmieren die Anwendung und schulen die vorgesehenen Mitarbeitenden. Im Alltag braucht der Betrieb klare Zuständigkeiten für Rüsten, Programmauswahl, Parameterkontrolle, Verschleißteile und die Bewertung von Fehlerbildern.

So arbeiten wir

Von der Idee zur laufenden Zelle

Ein Projektweg mit klaren Schritten und einem festen Ansprechpartner.

1

Beratung

Wir schauen uns Ihr Bauteil und Ihre Stückzahlen an und prüfen das Automatisierungspotenzial.

2

Konzept

Konzeption der Cobot- oder Roboterzelle inklusive ehrlicher Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

3

Inbetriebnahme

Aufbau und Inbetriebnahme vor Ort, Programmierung der Anlage auf Ihr Teil.

4

Schulung

Einweisung Ihrer Mitarbeiter, damit die Zelle im Alltag zuverlässig produziert.

Lohnt sich Automatisierung für Sie?

Erzählen Sie uns von Ihrem Bauteil und Ihren Stückzahlen. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie sich Automatisierung rechnet.